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In einem gewachsenen Ortsteil von Minden entsteht ein Wohnhausensemble aus zwei klar strukturierten Baukörpern. Die rechteckigen, zweigeschossigen Flachdachgebäude mit insgesamt ca. 345 m² Bruttogeschossfläche fügen sich harmonisch in das Südhanggrundstück ein und nehmen Maß an der bestehenden Topografie und Nachbarbebauung.
Die Ausführung in klassischer Massivbauweise – mit WU-Stahlbetonkeller, tragendem Kalksandsteinmauerwerk und einer Putzfassade mit lebendiger, reliefartiger Struktur im handwerklichen Besenstrich – verleiht dem Bau eine schlichte, aber markante Präsenz. Schwarze Holz-Alu-Fenster setzen einen gezielten Kontrast, während großzügige Fensterflächen Licht ins Innere holen und weite Ausblicke ermöglichen.
Ein durchgehendes architektonisches Element aus weißen Sichtbetonfertigteilen verbindet beide Baukörper – als überdachter Eingangsbereich, Fassadenverkleidung und stützende Hangmauer. Die klare Geometrie und die reduzierte Materialwahl sorgen für eine zeitlose und funktional klare Architektursprache.
Der Hauptbaukörper mit Splitlevel-Eingang ist als Wohnhaus mit offenem Wohn-, Ess- und Kochbereich im Erdgeschoss konzipiert. Im Obergeschoss liegen die privaten Räume mit Blick auf das Wiehengebirge und das Kaiser-Wilhelm-Denkmal. Das Gebäude ist voll unterkellert. Der zweite Baukörper nimmt im Erdgeschoss die Garage auf, darüber befindet sich eine separat erschlossene Einliegerwohnung – funktional eigenständig, gestalterisch eng an das Haupthaus angebunden.
Moderne Haustechnik sorgt für Komfort und Effizienz: Fußbodenheizung mit integriertem Kühlsystem, kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung und eine Luftwärmepumpe für nachhaltige Wärme. Unterstützt wird das System von einer Photovoltaik-Anlage. Die Gebäudeautomation steuert Beleuchtung, Heizung, Kühlung und Lüftung energiesparend und komfortabel.
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